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LINFOS-Kennung: LSG-HX-00043 Schutzziel: Nach § 21 LG werden Landschaftsschutzgebiete festgesetzt, soweit dies a) zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes oder der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, b) wegen der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes, c) wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung erforderlich ist. Aufgrund der §§ 19 und 21 LG werden die unter denGliederungs-Nr. 2.2-1 bis 2.2-27 bezeichneten und in die Festsetzungskarte eingetragenen Flächen als Landschaftsschutzgebiete festgesetzt. Das ca. 146 ha große Landschaftsschutzgebiet besteht aus 8 Teilflächen, die sich an der Weser entlang durch das ganze Plangebiet erstrecken. Die nördlichste Teilfläche liegt in Stahle zwischen Große Masch und Stahler Ufer. Die zweite Teilfläche erfasst eine Flutmulde mit Flutgraben am Stahler Ufer in Stahle. Die dritte Teilfläche reicht vom Stahler Ufer bis zu Steinäcker in Albaxen, erfasst Teile des Lüchtringer Weserbogens und endet im Brückfeld an der Fürstenberger Straße. Die vierte Teilfläche erfasst am südlichen Ortsrand von Lüchtringen eine feuchte Weser-Randsenke mit Flutgraben. Die fünfte Teilfläche erfasst eine feuchte Weser-Randsenke mit Flutgraben an der ehemaligen Ziegelei im Brückfeld. Die sechste Teilfläche reicht vom Campingplatz im Brückfeld über eine sehr schmale Verbindung nach Godelheim zur Nethemündung und nach Wehrden zur Bahnbrücke über die Weser (Oberes Feld), die die südliche Plangebietsgrenze bildet. Die siebte Teilfläche befindet sich zwischen dem Naturschutzgebiet "Grundlose-Taubenborn" und der Weser. Die achte Teilfläche ist der Wasserübungsplatz der Bundeswehr im Brückfeld. Die Grenzen folgen im Osten überwiegend der Landesgrenze zu Niedersachsen, die durch die Wesermitte verläuft. Alle anderen Abgrenzungen folgen verschiedenen Straßen, Wegen und Grundstücksgrenzen. Das Landschaftsschutzgebiet erfasst die Weser bis zur Flussmitte und die landwirtschaftlich überwiegend als Grünland genutzten, periodisch und episodisch überfluteten Teile der Weseraue. Die eingeschlossenen oder angrenzenden Ackerflächen sind durchweg gefährdet. Überflutung führt zu Bodenabtrag oder Anlandung und kann die Ernten vernichten. Auf vielen Teilflächen ist noch ein auetypisches Mikrorelief mit Schwankungen um wenige Dezimeter auf engem Raum erhalten. Andere Flächen sind für und durch die landwirtschaftliche Bearbeitung geebnet. Es werden die verschiedenen Lebensräume der Weseraue miteinander vernetzt und weitere schutzwürdige Biotope oder geschützte Gebiete schließen in Niedersachsen in der Weseraue an. Größere Teilbereiche der Aue sind abwechslungsreich gegliedert. Die Weser selbst ist ein überregionaler Freizeit- und Erholungsraum mit vielen infrastrukturellen Einrichtungen und Angeboten. Links auf externe Dokumentelegaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP1_Hoexter_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2006, Inkraft: 2006, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Wesertal mit Fürstenauer Bergland (2006-02-04) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (Feb.2026). Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (2024). Digitale Abgrenzung des LSG vom Kreis uebernommen. Ehemals Teilflaeche des LSG Altkreis Hoexter mit Amtsblatt vom 06.04.1965. LAGERegierungsbezirk: Detmold Kreis: Höxter Gemeinde(n): Höxter öffentlicher Report generiert:20260619 domainobjectid: 5067589 Edate: 20241111 |