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LINFOS-Kennung: LSG-HX-00042 Schutzziel: Aufgrund der §§ 19 und 21 LG werden die unter denGliederungs-Nr. 2.2-1 bis 2.2-27 bezeichneten und in die Festsetzungskarte eingetragenen Flächen als Landschaftsschutzgebiete festgesetzt. Das ca. 37 ha große Gebiet liegt nordwestlich von Stahle an der Landesgrenze zu Niedersachsen in der Weseraue und hat einen etwa hufeisenförmigen Zuschnitt.Die Grenze verläuft im Westen entlang der B 83, im Norden und Nordwesten teilweise entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen, und im Norden und Osten entlang der Grundstücksgrenze des Weser- Gewässergrundstückes, soweit dies an die landseitig anschließenden Grundstücke angrenzt. Im Übrigen folgt die Grenze landwirtschaftlichen Wegen. Der relativ ebene Weseraueabschnitt ist noch weitgehend durch ein auetypisches Mikrorelief geprägt, das häufig zwischen Eintiefungen und Aufhöhungen von wenigen Dezimetern bis zu 1,5 m auf kurzen Entfernungen schwankt. Parallel zum westlichen Talrand verläuft eine feuchte Talrandsenke und etwa diagonal von Süden nachNorden ist die Aue hier von verlandeten Flutmulden durchzogen. Die Geländehöhen variieren in der Aue zwischen 86 m üNN im Südwesten und 83 m üNN im Norden. Zur B 83 steigt am westlichen Talrand ein bewaldeter Muschelkalk-Hangabschnitt auf 112 m üNN an, und zum Mittelwasserbereich der Weser fällt die Uferzone überwiegend außerhalb des Gebietes um 2 - 2,5 m ab auf 82 m üNN im Südosten und 81 m üNN im Norden. Der Prallhang ist mit Buhnen befestigt. Der Gleithang weist breite Kies- und Schlammbänke auf. Mehr oder weniger regelmäßig werden alle Flächen in der Aue überflutet, die 86 m üNN und weniger Geländehöhe erreichen. Bei ablaufender Flut hält sich das Wasser 1 - 2 Wochen länger in den Vertiefungen der Randsenke, ehe auch sie trockenfallen. Durch ständige Grundwasserzuflüsse aus dem westlich ansteigenden Muschelkalk-Steilhang des Kandel und stauwasserbedingt bleibt die Randsenke jedoch übers Jahr wesentlich feuchter als die heute weitgehend in Ackernutzung befindliche übrige "Große Masch". In der Flutmulde liegt der mittlere Grundwasserflurabstand zwischen 1,3 und 2 m. Brauner Aueboden und junge Aueböden kennzeichnen die Standorte, die weitestgehend mit Grünland bedeckt sind. Gehölze stehen in der Aue nur vereinzelt. Reste von Feuchtwiesen und Fettweiden sowie Uferstaudensäume besitzen ein äußerst hohes Regenerationspotential für auetypische Lebensräume, sodass bei entsprechender Bewirtschaftung und Entwicklung der Biotopverbund im Wesertal stabilisiert, erhalten und verbessert werden kann. Das über die Geltungsdauer des Landschaftsplanes hinausgehende Ziel ist die Erhaltung der Flusstallandschaft und die Entwicklung naturnaher Landschaftselemente der Aue wie Flutmulden, Nass- und Feuchtwiesen, Röhrichte, Auwälder und Weidengebüsche. Hierbei ist insbesondere in den feuchten Senken und Flutmulden Acker in Grünland umzuwandeln und durch verringerten Dünger- und Herbizideinsatz den Belangen des Biotop- und Artenschutzes verstärkt Rechnung zu tragen. Links auf externe Dokumentelegaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP1_Hoexter_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2006, Inkraft: 2006, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Wesertal mit Fürstenauer Bergland (2006-02-04) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (2024). Digitale Abgrenzung des LSG vom Kreis uebernommen. Ehemals Teilflaeche des LSG Altkreis Hoexter mit Amtsblatt vom 06.04.1965. LAGERegierungsbezirk: Detmold Kreis: Höxter Gemeinde(n): Höxter öffentlicher Report generiert:20250117 domainobjectid: 5067588 Edate: 20241111 |