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LINFOS-Kennung: LSG-HX-00041 Schutzziel: Aufgrund der §§ 19 und 21 LG werden die unter denGliederungs-Nr. 2.2-1 bis 2.2-27 bezeichneten und in die Festsetzungskarte eingetragenen Flächen als Landschaftsschutzgebiete festgesetzt. Nordwestlich von Stahle entspringt in einer Störungszone im Übergang von der Keuper- in die Muschelkalk-Schichtstufe des Oberwälder Landes im Forst Corvey der Twierbach mit mehreren Quellarmen. Nach einem kurzen Verlauf im Oberen Muschelkalk (Ceratitenschichten und Trochitenkalk) führt der Talverlauf durch den Mittleren und Unteren Muschelkalk, der durchgängig von einer talwärts mächtiger werdenden Lösslehmdecke und Kolluvien verhüllt wird. Das ca. 57 ha große Gebiet erfasst den Südwesthang des Feldberges und den Mittel- und Oberlauf des Twierbachs. Die Grenze verläuft im Bereich der beiden Quellarme nördlich und südlich vom Schnackenberg und im weiteren Verlauf bis zum Erreichen des Talgrunds entlang von Forstwegen, an der Taloberkante oder in einem festgelegten Abstand zu den einzelnen Quellarmen. Im Twiertal verläuft die Grenze im Südwesten entlang eines Forstweges, im Süden und Südosten an der Wald-Feldgrenze und im Osten entlang von Grundstücksgrenzen, die gleichzeitig Bestandsgrenzen bilden bzw. auf einer kurzen Strecke folgt sie einem Feldweg. Der von mehreren Quellen (Biotope nach § 62 LG geschützt) gespeiste Bachlauf versinkt in verschiedenen Bachschwinden im Untergrund. Der Twierbach mäandriert stark über den Talgrund und hat sich tief in die Lössdecke und Kolluvien eingeschnitten bis auf die darunter liegende Mittelterrasse (heimische, mesozoische Schotter und Sande), sodass der Wasserabfluss überwiegend unterirdisch erfolgt. Die Hanglagen des Feldbergs sind mäßig geneigt und überwiegend sonnenseitig ausgerichtet. Nur nach Starkregen und Schneeschmelze erreicht das Wasser oberrisch die Weser. Auf Kolluvien und Parabraunerde sind im Tal Standorte des artenreichen und des typischen Sternmieren-Stieleichen-Hainbuchenwaldes. Das Tal ist zwischen 2 bis 5 m tief eingetieft. Das Twiertal ist im Kataster geowissenschaftlicher Schutzobjekte mit Nr. 4122-002 verzeichnet als Trockental mit verschiedenen Bachschwinden und Quellen als flächenhaftes Geotop. Parabraunerden, pseudovergleyte Kolluvien, schwach bis mittel entwickelte Braunerden und Rendzina-Braunerden kennzeichnen die Bodenbildung im Gebiet. Die Hanglagen sind überwiegend mit etwa 170jährigem Buchenhochwald bestockt, im Talgrund kommen etwa 150jährige Eichen und jüngere Buchenbestände sowie Erlen und einige Nadelholzbestände dazu. Stellenweise ist Kalkbuchenwald als Orchideen-Buchenwald ausgeprägt. Gefährdungen verursachen die Talverfüllungen und Unterbrechungen durch den Forstwegebau. Nichtstandortheimische Nadelholzbestockungen, z. B. mit Fichte verdrängen die talraumtypischen Pflanzen und Tiere. Angestrebt werden Vereinbarungen über eine ausschließliche Bestockung mit standortheimischen Laubbäumen. Links auf externe Dokumentelegaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP1_Hoexter_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2006, Inkraft: 2006, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Wesertal mit Fürstenauer Bergland (2006-02-04) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (2024). Digitale Abgrenzung des LSG vom Kreis uebernommen. LAGERegierungsbezirk: Detmold Kreis: Höxter Gemeinde(n): Höxter öffentlicher Report generiert:20250117 domainobjectid: 5067587 Edate: 20241111 |