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LINFOS-Kennung: LSG-HX-00015 Schutzziel: Das ca. 27,7 ha große Gebiet ist entlang von Wegen, Flurstücksgrenzen und Waldschneisen abgegrenzt. Nördlich von Ottbergen wird im Amelunxer Wald (Abt. 6+10) ein von mehreren Kerbtälern untergliederter sonnenseitiger Steilhang, 22° - 30° geneigt, in der Schichtstufe des Unteren Muschelkalkes (Unterer Wellenkalk + Oolithbänke) erfasst, der überwiegend mit Buchenwald bestockt ist. Im Süden ist eine Freifläche der Gemarkung Ottbergen mit terrassenförmigen Obstwiesen, Ackerflächen und 2 Hütten einbezogen. Typische Perlgras-Buchenwälder und Ausbildungen mit Frühlings-Platterbsen und Leberblümchen bestimmen die Waldgesellschaften. Auf einigen Teilflächen sind Lärchen beigemischt, andere sind mit Fichten und Lärchen bestockt. Flachgründige Rendzinen und Rendzina-Braunerden kennzeichnen die Standorte. Sie sind dürreempfindlich, durch Hangneigung extrem wärmebegünstigt und ohne Wald erosionsempfindlich. Waldränder werden von Mittelklee-Odermennigsäumen und z. T. von Initialstadien der Kalk-Halbtrockenrasen begleitet. Als Verbindungselement zwischen den Naturschutzgebieten „Stockberg“ / „Mühlenberg“ (außerhalb des Plangebietes) zum Naturschutzgebiet „Buchenwälder zwischen Ziegenberg und Langer Berg“ hat das Gebiet besondere Bedeutung. Die Erholung spielt nur eine untergeordnete Rolle im Gebiet. Nach § 21 LG werden Landschaftsschutzgebiete festgesetzt, soweit dies a) zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes oder der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, b) wegen der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes, c) wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung erforderlich ist. Aufgrund der §§ 19 und 21 LG werden die unter denGliederungs-Nr. 2.2-1 bis 2.2-27 bezeichneten und in die Festsetzungskarte eingetragenen Flächen als Landschaftsschutzgebiete festgesetzt. Das großflächige Landschaftsschutzgebiet 2.2-1 Höxter Ost umfasst die ausgedehnten Waldgebiete der Fürstenauer Berge und größere Landwirtschaftsgebiete der Löss-Hangzonen und der Wesertalung. Im Gebietsentwicklungsplan sind sie als wichtige Erholungsgebiete mit besonderer Naturausstattung dargestellt. Erholungsfunktion, Wasserhaushalt (Grundwasser-Vorkommen, -Neubildung, -Schutz, Wasserrückhaltung und schadlose Hochwasserabführung), Klimaregulation und Biotopschutz (Vorhalten von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten, Steuerung und Aufrechterhaltung und ggf. Wiederherstellung der Lebensprozesse) sind neben der nachhaltigen Erzeugung verwertbarer Biomasse die Herausragenden unter den verschiedenen Leistungen und Funktionen des Naturhaushaltes in diesem Gebiet. Belastungswirkungen auf die Ökosysteme aus den Siedlungsräumen, z. B. durch Verkehrsauswirkungen, durch Rohstoffgewinnung, beispielsweise Kiesabbau und andere intensive Flächennutzungen aus angrenzenden und z. T. weiter entfernt liegenden Landschaftsräumen können hier aufgrund der besonderen Naturausstattung in diesem Gebiet z. T. gemindert, abgepuffert, durch Stofftransporte und ähnliche Rückkoppelungseffekte ausgeglichen oder ersetzt werden. Auf die dauerhafte Erhaltung dieser Ausgleichs-, Ersatz-, Entwicklungsund Schutzfunktionen der Landschaft ist die Festsetzung des Landschaftsschutzgebietes ausgerichtet. Links auf externe Dokumentelegaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP1_Hoexter_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2006, Inkraft: 2006, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Wesertal mit Fürstenauer Bergland (2006-02-04) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (Feb.2026). Digitale Abgrenzung vom Kreis uebernommen (2024). Digitale Abgrenzung des LSG vom Kreis uebernommen. Ehemals Teilflaeche des LSG Altkreis Hoexter mit Amtsblatt vom 06.04.1965. LAGERegierungsbezirk: Detmold Kreis: Höxter Gemeinde(n): Beverungen, Höxter öffentlicher Report generiert:20260619 domainobjectid: 5067560 Edate: 20241111 |