Landschaftsschutzgebiete (LSG)


LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00135
Gebietsname: LSG-Gruenlandkomplex um Schloss Alme

Digitalisierte Fläche: 15.5691 ha     offizielle Fläche: 15.5800 ha    Digitalisierungsmaßstab: Maßstab 1:5.000

Schutzziel:
Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion).
Das LSG erfasst einerseits die Almetalaue zwischen Schloss (gleichzeitig nördlicher Sied-lungsrand) und der L 637, andererseits eine Quellmulde östlich des Schlosses, die hier ins Almetal einmündet. Mit dieser Quellmulde und der „Teichwiese“ als oberem Teil des erfass-ten Talabschnitts wird zugleich die nähere Umgebung des eingetragenen Baudenkmals „Schloss Alme“ abgedeckt. Die Flächen sind durch solitäre Laubbäume unterschiedlichen Alters gegliedert und stellen – neben ihrer landwirtschaftlichen Funktion – den landschaftli-chen Rahmen für die geschützte Schlossanlage dar, mit dem ein wirkungsvoller Übergang „zwischen Baukultur und Kulturlandschaft“ geschaffen wurde. Hinzu kommen in der nord-östlichen Muldenlage etliche Obstbaumbestände, Quellhorizonte und andere Kleinstrukturen, die im Verein mit der etablierten Grünlandnutzung auch ökologisch wertvoll sind.
Im Westen ist die Alme wie ein Obergraben profiliert, aus dem der Fluss dann „abgezweigt“ wird; er wird aber von fragmentarisch ausgeprägten Auwaldgesellschaften begleitet. Südlich grenzt ein flächiges Großseggenried an; nördlich stocken einige landschaftsfremde Fichten und Hybridpappeln. Auch hier birgt die Aue landschaftlich wertvolle Kleinstrukturen.

Links auf externe Dokumente

http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdf

Verwaltungstechnische Angaben

Schutzstatus:
LSG, bestehend

Verfahrensstand:
LP rechtskraeftig

Gültigkeit:
Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999

Amtsblatt / LP:
LP Briloner Hochfläche (2008-05-20)

Digitalisiermaßstab:
Maßstab 1:5.000

Allgemeine Bemerkungen:
Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen.


LAGE


Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon


öffentlicher Report generiert:20250205      domainobjectid: 5071658     Edate: 20241202