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LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00133 Schutzziel: Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion). Wie auch für das LSG 2.3.2.12 beschrieben, trägt dieses LSG in erster Linie zur Offenhal-tung des bereits massiv durch Aufforstungen eingeschränkten Freilandes am Ortsrand von Esshoff bei. Im Unterschied zu den dort erfassten Flächen handelt es sich hier zusätzlich um solche, die aufgrund von feuchtigkeitsgeprägten Standortbedingungen vor allem im Westen besondere Grünlandgesellschaften aufweisen, die teilweise sogar unter den gesetzlichen Biotopschutz nach § 62 LG fallen. Sie bilden hier die landwirtschaftlich geprägten „Ersatzge-sellschaften“, die unter Waldbedeckung zu den ökologisch wertvollen Biotoptypen des an-grenzenden NSG 2.1.16 geführt haben. Am Ostrand geht das Gebiet in den Quellbereich des Esshoffer Siepen über und gehört damit dort zum Einzugsgebiet des Glenne-Talsystems (s. NSG 2.1.01). Zwischen diesen beiden eher feuchtigkeitsgeprägten Randgebieten liegt zentral noch eine Ackerfläche, deren Umnutzung in Grünland dem Biotopverbund zugute käme. Im Westteil liegen ortsnah, aber ausgerechnet im Bereich der besser entwickelten Feuchtwiesen, kleine Klärteiche. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Briloner Hochfläche (2008-05-20) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen. LAGERegierungsbezirk: Arnsberg Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon öffentlicher Report generiert:20250205 domainobjectid: 5071656 Edate: 20241202 |