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LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00130 Schutzziel: Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion). Das hier abgegrenzte Gebiet erfasst den mittleren, nicht durch gewerbliche Ansiedlungen geprägten und überwiegend offenen Abschnitt des Mühlentals vom Nehdener Weg bis zu dem bewaldeten Talabschnitt, der sich oberhalb der Almequellen anschließt. Durch die Lage auf dem Massenkalk der Briloner Hochebene ist die Hohlform erkennbar zu Zeiten der eis-zeitlichen Dauerfrostböden vom Oberflächenwasser gebildet worden, während es heute im Kalk versickert und erst an den Almequellen wieder zutage tritt. So ist das Erscheinungsbild des LSG – anders, als der Name zunächst nahelegt – durch rel. trockene Wiesen und Wei-den geprägt. Das Gebiet wird durch die nur sporadisch genutzte Bahnlinie Brilon Wald – Bü-ren längs durchschnitten, die mit ihrem Schotterbett trockene Extremstandorte bereithält. Dort, wo der Talrandweg unmittelbar an diese Bahntrasse grenzt, ist zudem ein kleines, aus-geprägtes Magergrünland erhalten. Der besondere Wert dieses Offenlandes ergibt sich aus dem hohen Anteil an dornstrauchrei-chen Feldgehölzen, die – gemeinsam mit etlichen Baumgruppen und Einzelbäumen – eine Unterbrechung der intensiv (meist ackerbaulich) genutzten Landwirtschaftsgewanne um Nehden und im zentralen Teil des Briloner Kalkplateaus im Landschaftsbild herbeiführen (s. LSG 2.3.2.10 und –13). Gleichzeitig stellt es einen Refugialraum für Brutvogel- und sonstige Tierarten des gut strukturierten Offenlandes dar. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Briloner Hochfläche (2008-05-20) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen. LAGERegierungsbezirk: Arnsberg Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon öffentlicher Report generiert:20250205 domainobjectid: 5071653 Edate: 20241202 |