Landschaftsschutzgebiete (LSG)


LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00128
Gebietsname: LSG-Hoppenberg / Raumberg

Digitalisierte Fläche: 52.0604 ha     offizielle Fläche: 52.1100 ha    Digitalisierungsmaßstab: Maßstab 1:5.000

Schutzziel:
Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion).
Das Gebiet umfasst einen rd. 200 m breiten, flachgründigen Höhenrücken zwischen dem Östenberg und dem Bruskerstein, dessen Grünlanddominanz sich anschließend mit frische-ren Wiesen und Weiden Richtung Goldbach- und Möhnetal fortsetzt und auf der gegenüber-liegenden Seite in das LSG 2.3.3.17 übergeht. Mit dem Höhenrücken markiert das LSG in diesem Bereich gleichzeitig die Nordgrenze des Briloner Kalkplateaus und dessen Übergang in die Tonsteinlagen des kuppenreichen Ostausläufers der „Innersauerländer Senken“. So entsteht ein landschaftlich auffälliger und interessanter Übergangsbereich zwischen den großflächigen Ackerschlägen der Kalk-Hochebene und den bewaldeten Höhen von Östen-berg und Hoppenberg.
Er wird wegen des hoch anstehenden Grundgesteins praktisch durchweg als Grünland ge-nutzt und bietet aus dem gleichen Grunde das ökologische Potenzial für rel. artenreiche Le-bensräume, die die Magerrasen auf dem südlich liegenden Massenkalkplateau ergänzen können. Tlw. sind – z. B. nördlich des Hofes „Östenberg“ oder am Bruskerstein – solche Ma-gergrünlandgesellschaften bereits ausgeprägt. Die Einbeziehung in den LSG-Typ „C“ soll daher insbesondere die Möglichkeit zur Teilnahme an Extensivierungsmaßnahmen wie das Kulturlandschaftspflegeprogramm des Hochsauerlandkreises eröffnen. Darüber hinaus ist das Gebiet durch einige Feldgehölze und Einzelbäume gegliedert und eröffnet von den We-gen aus eindrucksvolle Aussichten auf den Nordteil der Briloner Hochebene, was dem Land-schaftserlebnis in diesem Teil des Plangebietes zugute kommt.

Links auf externe Dokumente

http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdf

Verwaltungstechnische Angaben

Schutzstatus:
LSG, bestehend

Verfahrensstand:
LP rechtskraeftig

Gültigkeit:
Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999

Amtsblatt / LP:
LP Briloner Hochfläche (2008-05-20)

Digitalisiermaßstab:
Maßstab 1:5.000

Allgemeine Bemerkungen:
Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen.


LAGE


Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon


öffentlicher Report generiert:20250205      domainobjectid: 5071651     Edate: 20241202