Landschaftsschutzgebiete (LSG)


LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00111
Gebietsname: LSG-Gruenlandkomplex Burhagen / Drei Steine

Digitalisierte Fläche: 22.0938 ha     offizielle Fläche: 22.1100 ha    Digitalisierungsmaßstab: Maßstab 1:5.000

Schutzziel:
Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion).
Es handelt sich um ein größeres Grünlandgewann auf der Nordseite des Burhagen, dem eine wichtige Funktion als Verbundelement zwischen den Kalkkuppen und Magerrasen der NSG 2.1.26, - 27, - 52 und - 53 zukommt. Wenngleich auf den hier erfassten Wiesen und Weiden aktuell nicht der Artenreichtum der benachbarten, hochwertigen Magerstandorte vorliegt, kann doch der Artenaustausch zwischen ihnen durch eine Nutzungsextensivierung dieses LSG über das Kulturlandschaftspflegeprogramm des HSK langfristig verbessert wer-den.
Vor allem am Nord- und Westrand der bewaldeten Burhagen-Kuppe ist das Gebiet durch einige Feldgehölze und Baumgruppen gegliedert; im Norden kommen einige natürliche und künstliche Böschungen (aus kleinflächigen, ehemaligen Abgrabungen) hinzu, die flachgrün-diger und kaum intensiv nutzbar sind und so zu „Keimzellen“ einer weiteren landschaftlichen Aufwertung in diesem Bereich werden können. Schließlich erlauben die Freiflächen hier in unmittelbarer Nähe eines städtischen Wohnsiedlungsschwerpunktes auch ein erholungs-wirksames Erleben des westlichen Briloner Kalkplateaus, dessen wertbestimmenden Merk-male i. W. unter 2.3.1.2 beschrieben wurden.

Links auf externe Dokumente

http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdf

Verwaltungstechnische Angaben

Schutzstatus:
LSG, bestehend

Verfahrensstand:
LP rechtskraeftig

Gültigkeit:
Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999

Amtsblatt / LP:
LP Briloner Hochfläche (2008-05-20)

Digitalisiermaßstab:
Maßstab 1:5.000

Allgemeine Bemerkungen:
Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen.


LAGE


Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon


öffentlicher Report generiert:20250205      domainobjectid: 5071634     Edate: 20241202