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LINFOS-Kennung: LSG-HSK-00095 Schutzziel: Erhaltung, Ergänzung und Optimierung eines Grünlandbiotop-Verbundsystems in den Tal-auen und den Magergrünland-Gesellschaften, das durch etliche in diesem Plan festgesetzte NSG vorgezeichnet ist, Tieren und Pflanzen Wanderungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten schafft und damit der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts dient; Sicherung der gliedernden und belebenden Wirkung offener Grünland-Lebensräume im Landschaftsbild des nördlichen, waldreicheren Plangebiets-Teiles; Erhaltung der Nutzungsfähigkeit der Na-turgüter durch den Schutz fruchtbarer Talböden vor Erosion; Schutz von Feucht- und Mager-grünlandstandorten, die zumindest eine potenzielle Bedeutung für den Biotop- und Arten-schutz haben, aber aktuell nicht als NSG festzusetzen waren; Umsetzung der Entwicklungs-ziele 1.1, 1.4 und tlw. 1.5 zur Erhaltung und Verbesserung des landschaftsökologischen und -ästhetischen Wertes der einbezogenen Freiflächen; entsprechend dem Schutzzweck unter 2.3.1 auch Ergänzung von strenger geschützten Teilen dieses Naturraums durch den Schutz ihrer Umgebung vor Eingriffen, die den herausragenden Wert dieser Naturschutzgebiete und Schutzobjekte mindern könnten (Pufferzonenfunktion). Das Gebiet erfasst ein großflächiges Magergrünland auf einem südwestexponierten, tlw. sehr steilen Hang. Die Fläche liegt inmitten einer strukturreichen, von Grünland und kleine-ren Waldstücken geprägten Kulturlandschaft. Sie wird an der Ostseite von den Waldflächen des Heimberges begrenzt; auf der Westseite geht sie – lokal durch eine Fichtenaufforstung unterbrochen – in die intensiv genutzten Landwirtschaftsgewanne des Heimbergsgrundes über. Der als Weide und Mähweide genutzte Grünlandkomplex wird in weiten Bereichen von Ma-gergrünland geprägt. Im Norden ist es als artenreicher, sehr kurzrasiger Kalkmagerrasen ausgebildet, der sich auch in die Ränder des nördlich angrenzenden, unbefestigten Wirt-schaftsweges hineinzieht. Der Kalkmagerrasen bietet Lebensraum für etliche seltene und gefährdete Pflanzenarten und ist in seiner Ausstattung im Naturraum repräsentativ für inten-siv beweidetes, aber ungedüngtes Grünland auf basenreichem Untergrund. Der Grasweg und seine Wegraine sind besonders blütenreich. Das Grünland wird durch einige Terrassen-kanten gegliedert, auf denen vereinzelt und in kleinen Gruppen zumeist Weißdornsträucher stehen. Östlich der angrenzenden Hofstelle finden sich zwei kleinflächige und sehr niedrige Felskuppen, die von einem kleinen Buchenwäldchen bestockt sind. Dieses ist mit in die Be-weidung integriert, eine typische Felsvegetation ist nicht ausgebildet. Am Südostrand des Gebietes ragt ein weiterer kleiner Felsen aus dem Grünland. Mit ihrer Gehölzstrukturierung und dem artenreichen, großenteils kurzrasigen Magergrünland ist die Fläche vor allem auch für die Insekten- und Avifauna von großer Bedeutung. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Briloner Hochflaeche_Text.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:LSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2008, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Briloner Hochfläche (2008-05-20) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Digitale Abgrenzung im Juni 2014 vom HSK übernommen. LAGERegierungsbezirk: Arnsberg Kreis: Hochsauerlandkreis Gemeinde(n): Brilon öffentlicher Report generiert:20250205 domainobjectid: 5071618 Edate: 20241202 |