Landschaftsschutzgebiete (LSG)


LINFOS-Kennung: LSG-GL-00113
Gebietsname: LSG Bewaldete Nebensiefen zum Scherfbach

Digitalisierte Fläche: 61.4397 ha     offizielle Fläche: 61.4390 ha    Digitalisierungsmaßstab:

Schutzziel:
Die Schutzausweisung erfolgt zur Erhaltung und Entwicklung strukturierender Landschaftselemente und der Biotopvielfalt in einem durch Forst- und Landwirtschaft vorgeprägten Landschaftsraum, insbesondere auch zur Erhaltung eines Siefen-Systems der Bergischen Hochflächen mit naturnahen Bachabschnitten, Sumpfwaldresten und naturnahen Hangwaldresten mit besonderer Bedeutung als Vernetzungsbiotop der Scherfbach-Biotopachse – ferner zur Erhaltung des Lebensraums für gebietsspezifische Pflanzen und Tiere. Die geschützten Flächen sind vor allem Refugial- und Ausbreitungsgebiete für Arten der charakteristischen Quellbachfauna sowie für Arten strukturreicher Waldhabitate innerhalb der Scherfbach-Dhünn-Verbundachse.
Schutzzwecke
Im Einzelnen werden folgende Schutzzwecke festgesetzt:
• wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung in Natur und Landschaft sowie als ländlicher Erlebnisraum (§ 26 Abs. 1 Ziff. 2 und 3 BNatSchG),
• wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft (§ 26 Abs. 1 Ziff. 2 BNatSchG),
• zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wildlebender Tierarten, insbesondere zur Erhaltung eines Siefen-Systems der Bergischen Hochflächen mit naturnahen Bachabschnitten, Sumpfwaldresten und naturnahen Hangwaldresten mit besonderer Bedeutung als Vernetzungsbiotop der Scherfbach-Biotopachse (§ 26 Abs. 1 Ziff. 1 BNatSchG),
• zur Erhaltung und Entwicklung der typischen und vielgestaltigen vornehmlich forstwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft (§ 26 Abs. 1 Ziff. 2 BNatSchG),
• zur Erhaltung und Entwicklung von strukturierenden Landschaftselementen und der Biotopvielfalt (Ufergehölz, Buchen- und Eichenwald, starkes Baumholz, Totholz, Gebüsche, Strauchgruppen, naturnahe Bäche, Quellbereiche) in einem durch Siedlungsräume sowie Land- und Forstwirtschaft vorgeprägten Landschaftsraum (§ 26 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 BNatSchG),
• zur Erhaltung und Sicherung von Biotopverbundflächen mit besonderer Bedeutung als Verbindungsflächen sowie mit wertvollen Verbindungselementen (§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 Ziff. 3 und 4 BNatSchG),
• zur Erhaltung und zum Schutz der gemäß § 30 BNatSchG i.V.m. § 42 LNatSchG NRW geschützten Biotope: Auenwald, naturnaher Quellbereich, naturnahe Fließgewässerabschnitte (§ 26 Abs. 1 Ziff. 1 BNatSchG).

Links auf externe Dokumente

https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpo_text.pdf
https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpo_fk.pdf
https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpo_ek.pdf
https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpo_ak.pdf

Verwaltungstechnische Angaben

Schutzstatus:
LSG, bestehend

Verfahrensstand:
LP rechtskraeftig

Gültigkeit:
Inkraft seit: 2016, Inkraft: 2016, außerkraft: 9999

Amtsblatt / LP:
LP Odenthal (2016-06-01)

Digitalisiermaßstab:


Allgemeine Bemerkungen:
(keine Angabe)


LAGE


Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rheinisch-Bergischer Kreis Gemeinde(n): keine Angabe


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