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LINFOS-Kennung: SU-016 Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) LG NW - Zur Erhaltung folgender wildlebender Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II der Richtlinie 92/43/EWG: - Bachneunauge (1096), - Flussneunauge (1099), sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensraeume, - Zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG: - Eisvogel, - Ziegenmelker, - Kornweihe, - Schwarzspecht, - Wanderfalke, - Kranich, - Neuntoeter, - Heidelerche, - Rotmilan, - Wespenbussard - Mittelspecht, - Grauspecht, sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensraeume, - Zur Erhaltung folgender Zugvoegel gemaess Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG: - Wiesenpieper, - Flussregenpfeifer, - Bekassine, - Wendehals, - Raubwuerger, - Nachtigall, - Pirol, - Zwergtaucher, - Wasserralle, - Schwarzkehlchen, sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensraeume gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a und Satz 2 LG, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender natuerlicher Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG: - Erlen-, Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (prioritaerer Lebensraum 91E0), - Sternmieren-Eichenhainbuchenwald (9160), - Hartholz-Auenwaelder (91F0), - Zur Erhaltung und Wiederherstellung eines Abschnittes der durchgehenden, weitgehend natur- nahen Flusslandschaft der Agger als Hauptachse eines Biotopverbundes von landesweiter Bedeutung mit spezieller Funktion als Bindeglied zwischen der Siegaue und der Wahner Heide, - Zur Erhaltung, Entwicklung und Foerderung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter bzw. vom Aussterben bedrohter, wildlebender Pflanzen- und Tierarten, - Zur Erhaltung und fuer die Entwicklung der Agger als naturnahem Tieflandsfluss - mit einer guten Wasserqualitaet, einer naturnahen Fliessgewaesserdynamik einschliesslich hierfuer charakteristischer Gewaesserstrukturen wie naturnahen Steil- und Flachufern, Ufer- abbruechen, Totholz im Gewaesser, Auskolkungen, - offenen Sand- und Kiesablagerungen, Ausbuchtungen und Seitenarmen, Rauschen sowie einer strukturreichen, feinsedimentarmen Gewaessersohle und vielfaeltigen Stroemungs- mustern, - als Teil eines zusammenhaengenden, durchwanderbaren Gewaessersystems fuer die Fliessge- waesserfauna, insbesondere fuer einen der Groesse und Beschaffenheit der Gewaesser angepassten heimischen, sich selbst reproduzierenden Fischbestand einschliesslich hinsichtlich der Lebens- raumqualitaet anspruchsvoller Fischarten und Rundmaeuler wie Lachs, Meerforelle, Nase, Schneider und Elritze sowie Neunaugen, - als Ganz- oder Teillebensraum (z.B. Nahrungshabitat, Winterrastgebiet) fuer charakteristische Tierarten dieser Fliessgewaesser und ihrer Auen wie Flussregenpfeifer, Flussuferlaeufer, Eisvogel, Gebirgsstelze, Wasseramsel, Gaensesaeger, Uferschwalben, Teichhuhn, Knaekente, Prachtlibellen und Gemeiner Keiljungfer, - sowie als Wuchsort charakteristischer Fliessgewaesserroehrichte, Laichkraut und Schwimmblattge- sellschaften sowie von Uferhochstaudenfluren und natuerlicher Pioniervegetation mit typischen Pflanzenarten der Fliessgewaesser und ihrer Uferbereiche, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung des Trerichsweihers, eines Altarmes der Agger sowie von Klein- und temporaeren Stillgewaessern in der Aue mit naturnahen Uferstrukturen und charakteristischen Vegetationstypen wie Schwimmblattvegetation und ausgedehnten Roehrichten, einschliesslich charakteristischer Pflanzen- und Tierarten wie Teichrose, Sumpfrohrsaenger, Teichrohrsaenger, Rohrammer, Zwergtaucher, Kleines Granatauge, Teichfrosch, Wasserralle, Hecht und Bitterling sowie als bedeutsame Winterlager und Rückzugshabitate fuer Fische, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung von Ufergehoelzen, Weich- und Hartholz-, sowie von Bach- auenwaeldern und deren Fragmenten, von Feucht-, Sumpf- und Bruchwaeldern und sonstigen naturnahen Laubwaeldern einschliesslich der wertvollen Altholzbestaende sowie der strukturreichen Waldmaentel mit ihrem charakteristischen Pflanzen- und Tierarteninventar wie Feld und Flatterulme, Kleinspecht, Gruenspecht, Waldkauz, Hohltaube, Pirol, Blaukehlchen, Schwarzmilan, Graureiher, Nachtigall, Beutelmeise, Wasserfledermaus, Grosser Abendsegler, Kleiner Eisvogel und Grosser Eichenbock, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung natuerlicher Ueberschwemmungsgebiete der Agger mit auentypischen Gelaende- und Lebensraumstrukturen (Flutrinnen und Flutmulden, Totholz, Sedimentablagerungen), mit einer auenvertraeglichen Nutzung in Teilbereichen, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung von artenreichen bzw. gut ausgepraegten Gruenland- gesellschaften der Frischwiesen und -weiden (einschliesslich der trockenen und feuchten Auspraegungen), der Feucht- und Nasswiesen und -weiden sowie der Flutrasen und Ried- wiesen in zusammenhaengenden Gruenlandkomplexen einschliesslich von Brachen u.a. als (Teil-)Lebensraum (z.B. Nahrungshabitat, Winterrastgebiet) fuer gefaehrdete Pflanzen- und Tierarten wie z.B. Kiebitz, Wiesenpieper, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Feldschwirl, Schafstelze, Wachtelkoenig, Feldhase, Schwarzblauer Blaeuling, Grosse Goldschrecke, Sumpfschrecke sowie Kurz- und Langfluegelige Schwertschrecke, - Zur Erhaltung und Wiederherstellung stoerungsarmer, naturnaher Lebensraeume in der Flussaue fuer stoerungsempfindliche Tierarten, gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b LG aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, insbesondere - Zur wissenschaftlichen Begleitung des Wanderfischprogramms im Rheinsystem, - Zur Erhaltung von auentypischen Biotop- und Gelaendestrukturen der ehemaligen Naturlandschaft, - Zur Erhaltung schutzwuerdiger Boeden mit extremen Wasser- und Naehrstoffangeboten sowie von Boeden mit hoher natuerlicher Ertragsfaehigkeit, gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit - der vielfaeltigen, naturnahen Landschaft im Bereich des Trerichsweihers mit Auenwaeldern, Brachen und Stillgewaessern sowie des naturnahen Flusslaufes der Agger in seiner charakteristischen Ausbildungsform als Tieflandsfluss mit einer flachwelligen, weiten Aue, - der Vorkommen von charakteristischen Biotopausbildungen wie Ufergehoelze, Kleinge- waesser, Hochstaudenfluren und Brachen, die eine auffallend grosse Strukturvielfalt aufweisen sowie - der grossen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Siegburg-Troisdorf-St.Augustin_Text.pdfhttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Siegburg-Troisdorf-St.Augustin_Karte.pdf Verwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 1988, Inkraft: 2005, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Troisdorf, St. Augustin, Siegburg, Lohmar alt (1988-06-07) LP Troisdorf, St. Augustin, Siegburg, Lohmar alt (1990-10-19) LP Troisdorf, St. Augustin, Siegburg, Lohmar (Neuabgrenzung) (2005-07-05) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Dig. Abgrenzung vom Kreis uebernommen. (August 2014). Mit in Kraft treten des LP-s NR.15 "Wahner Heide"-SU am 23.06.2007 ist das NSG kleiner geworden. LAGERegierungsbezirk: Köln Kreis: Rhein-Sieg-Kreis Gemeinde(n): Troisdorf, Siegburg öffentlicher Report generiert:20250117 domainobjectid: 3358454 Edate: 20150923 |