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LINFOS-Kennung: ST-059 Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt - Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Lebens- staetten wildlebender, z.T.gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere zur Erhaltung und Entwicklung der naehrstoffarmen, flachen Stillgewaesser und Sandstandorte sowie zum Schutz der hieran angepassten Arten wie Amphibien-, Libellen- und Vogelarten wie auch zum Schutz der standorttypischen Pflanzen bzw.Pflanzengesellschaften naehrstoffarmer Still- gewaesser, Verlandungszonen, Sandrasen, Pionierstandorte und der randlichen Wald- und Heckenstrukturen und extensiv genutzten Ackerfluren armer Sandboeden, - Wegen der Bedeutung des Gebietes als Refugium fuer wildlebende Tiere und Pflanzen und Teil einer eines Biotopverbundkomplexes in einer durch anthropogene Nutzungen und Zerschneidung gepraegten Umgebung, - Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Gebietes, insbesondere wegen der Strukturvielfalt und des daraus resultierenden, kleinteilig ausgepraegten Standortmosaiks auf feinsandigem, naehrstoffarmen Untergrund, - Zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge, - Aus wissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Gruenden, - Zur Sicherung der schutzwuerdigen Boeden als Extremstandorte mit einem hohen Biotopent- wicklungspotential (Podsol-Regosole, Posole), Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer das Gebiet umfasst die Sicherung der sandigen, naehrstoffarmen, nassen, wechselfeuchten bis trockenen und strukturreichen Standorte als Lebensraum fuer spezifische, angepasste Tier- und Pflanzenarten, insbesondere die Sicherung und den Erhalt eines Komplexes aus ungenutzten, naehrstoffarmen Stillgewaessern, nassen bis trockenen, mageren Sandstandorten sowie sandigen Boeschungen inklusive der jeweils charakteristischen Vegetation. Im Uebergangs- bereich zur umgebenden Landschaft sollen langfristig standorttypische Gehoelzgesellschaften, Heckenstrukturen und stellenweise Pflanzengesellschaften der Ackerfluren armer Sandstandorte (Ackerrandstreifen) erhalten und entwickelt werden. Zur Sicherung des standorttypischen Wasser- und Naehrstoffhaushaltes sind Grundwasserabsenkung und Eutrophierung zu vermeiden. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_MS_2006_28.pdfVerwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: VO rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 1987, Inkraft: 2006, außerkraft: 2026 Amtsblatt / LP: Amtsblatt (2006-07-14) Amtsblatt alt (1987-09-19) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: (keine Angabe) LAGERegierungsbezirk: Münster Kreis: Steinfurt Gemeinde(n): Rheine öffentlicher Report generiert:20250117 domainobjectid: 2922893 Edate: 20140304 |