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Die Unterschutzstellung erfolgt 1) Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung
a) Ueberregional bedeutsamer Lebensraeume und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen Waldkomplexes, der sich durch einen hohen Anteil artenreicher Waldmeister- und Hainsimsen- Buchenwaelder und Eichen-Hainbuchenwaelder, sowie im Umfeld der Kalkfelsen befindlichen Kalkschutthalden, Kalkmagerrasen, thermophiler Kalkfelsgrus-Gesellschaften und Hoehlen auszeichnet. Von herausragender Bedeutung ist die 90m hohe Felswand des seit ueber 50 Jahren stillgelegten ehemaligen Kalksteinbruchs als Brutbiotop des Uhus. Von Biotopen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhaengen I und II der FFH- Richtlinien aufgefuehrt sind. Soweit Biotope oder Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer eingestuft. Hierbei handelt es sich um folgende Biotope gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie: - Lueckige Kalk-Pionierrasen (6110, prioritaerer Lebensraum), - Trespen-Schwingel Kalkhalbtrockenrasen (6210, prioritaerer Lebensraum), - Kalkhaltige Schutthalden des Huegel- und Berglandes (8160, prioritaerer Lebensraum), - Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation (8210), - nicht touristisch erschlossene Hoehlen (8310), - Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91EO, prioritaerer Lebensraum), - Hainsimsen-Buchenwald (9110), - Waldmeister-Buchenwald (9130), - Schlucht- und Hangmischwaelder (9180), prioritaerer Lebensraum), Ausserdem handelt es sich um Biotope fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht: - Uhu (Bubo bubo)
2) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden,
3) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit dieses Gebietes.
Das ueber die Geltungsdauer dieser Verordnung hinausgehende langfristige Ziel fuer die Waldflaeche ist die Entwicklung eines Laubwaldes mit den fuer heimischen Laubwaldgesellschaften typischen Arten. Dazu gehoert auch die Ueberfuehrung der Altersklassenbestaende in naturnahe Laubwaelder mit einem Mosaik der standoertlichen Variationen und der verschiedenen Bestandsstufen einschliesslich der Alt- und Totholzphase.
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