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LINFOS-Kennung: KLE-004 Schutzziel: Schutzzweck (1) Die in § 2 näher bezeichneten Flächen in der Stadt Kleve im Kreis Kleve werden als Naturschutzgebiet festgesetzt. Das Naturschutzgebiet umfasst auch den Bereich des nach der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom 21.05.1992 (Abl. EG Nr. L 305 S. 42) gemeldeten und in die Erste Liste der EU ? Kommission der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung der atlantischen biogeografischen Region vom 07.12.2004 (Abl. EG Nr. 387/1 vom 29.12.2004) aufgenommen Gebietes DE-4102-302 "NSG Salmorth, nur Teilfläche". Weiterhin ist die gesamte Fläche Teil des nach der Richtlinie 79/409/EWG von der Landesregierung NRW erklärten, mit Erlass des Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW vom 17. Dezember 2004 - III-9-616.07.00.04- (MBl. NRW. 2005 S. 66) bekannt gemachten und durch § 48c Abs. 5 des Landschaftsgesetzes in der Fassung der Änderung vom 01. März 2005 (GV. NRW. S. 191) unter Schutz gestellten europäischen Vogelschutzgebietes DE- 4203-401 "Unterer Niederrhein". (2) Die Festsetzung erfolgt zur Erhaltung von Lebensstätten und von Lebensgemeinschaften bestimmter wildwachsender Pflanzen und wildlebender Tierarten, 1. insbesondere zur Erhaltung der Rast- und Äsungsplätze überwinternder Wildgänse, 2. zur Erhaltung der besonderen Eigenart und Schönheit der niederrheinischen bäuerlichen Kulturlandschaft, die besonders durch Hecken, Feldgehölze und Kopfbäume, durch Altwasser und Gräben sowie durch Wiesen- und Weidenutzung geprägt ist und sich durch charakteristische Lebensgemeinschaften auszeichnet, 3. zur Erhaltung der besonderen Eigenart und Schönheit der durch den Rhein geschaffenen naturräumlichen Strukturen der Flussmarschenlandschaft (Flutrinnen, Auskolkungen, Altarme, usw.), auch aus erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen, 4. zur Erhaltung von für den unteren Niederrhein repräsentativen und aufgrund von Größe und Ausbildung landesweit bedeutsamen Altarmen und Flutrinnen des Rheins mit typischer Vegetationszonierung und zahlreichen auentypischen Strukturen. (3) Die Festsetzung erfolgt des weiteren zur Bewahrung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse gem. Art. 4 Abs. 4 i. V. m. Art. 2 Abs. 2 der Richtlinie 92/43/EWG. Hierbei handelt es sich bei dem FFH-Gebiet DE-4102-302 "NSG Salmorth, nur Teilfläche" um die folgenden natürlichen Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse gem. Anhang I der FFH - Richtlinie: - Nährstoffärmere basenarme Stillgewässer (NATURA-2000-Code: 3130) - Natürliche eutrophe Seen und Altarme (NATURA-2000-Code: 3150) - Schlammige Flussufer mit einjähriger Vegetation (NATURA-2000-Code: 3270) - Artenreiche Mähwiesen des Flach- und Hügellandes (NATURA-2000-Code: 6510) - Erlen-/ Eschenwald und Weichholzauenwald an Fließgewässern (NATURA-2000-Code: 91E0, prioritärer Lebensraum) - Eichen-Ulmen-Eschen-Auenwald am Ufer großer Flüsse (NATURA-2000-Code: 91F0) sowie Arten von gemeinschaftlichem Interesse gem. Anhang II nach der Richtlinie 92/43/EWG: mit Angabe der NATURA 2000 - Kennziffer - Kammmolch (Triturus cristatus), 1166 Weiterhin handelt es sich um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der Richtlinie 79/409/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften zur Erhaltung der wildlebenden Vogelarten vom 02. April 1979 (Abl. EG Nr. L 103 vom 25.04.1979 S. 1) (Vogel- schutz-RL) (mit Angabe der NATURA 2000 Kennziffer): a) Arten des Anhangs I - Rohrweihe (Circus aeruginosus), A081 - Wachtelkönig (Crex crex), A122 - Blaukehlchen (Luscinia svecica), A272 - Zwergsäger (Mergus albellus), A068 - Kampfläufer (Philomachus pugnax), A151 - Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria), A140 - Bruchwasserläufer (Tringa glareola), A166 - Eisvogel (Alcedo atthis), A229 - Weißwangengans (Branta leucopsis), A045 - Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger), A197 - Flussseeschwalbe (Sterna hirundo), A193 - Kornweihe (Circus cyaneus), A082 - Weißstorch (Ciconia ciconia), A031 - Singschwan (Cygnus cygnus), A038 - Zwergschwan (Cygnus columbianus bewickii), A037 b) regelmäßig vorkommende Zugvögel, die nicht in Anhang I aufgeführt sind; - Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus), A297 - Löffelente (Anas clypeata), A056 - Krickente (Anas crecca), A052 - Pfeifente (Anas penelope), A050 - Knäkente (Anas querquedula), A055 - Schnatterente (Anas strepera), A051 - Bläßgans (Anser albifrons), A041 - Saatgans (Anser fabalis), A039 - Wiesenpieper (Anthus pratensis), A257 - Flußregenpfeifer (Charadrius dubius), A136 - Bekassine (Gallinago gallinago), A153 - Uferschnepfe (Limosa limosa), A156 - Nachtigall (Luscinia megarhynchos),A 271 - Gänsesänger (Mergus merganser), A070 - Großer Brachvogel (Numenius arquata), A160 - Pirol (Oriolus oriolus), A337 - Schwarzkehlchen (Saxicola torquata), A276 - Rotschenkel (Tringa totanus), A162 - Kiebitz (Vanellus vanellus), A142 - Waldwasserläufer (Tringa ochropus), A165 - Braunkehlchen (Saxicola rubetra), A275 - Grünschenkel (Tringa nebularia), A164 - Spießente (Anas acuta), A054 - Tafelente (Aythya ferina), A059 - Wasserralle (Rallus aquaticus), A118 - Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), A004 Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_D_2006_Salmorth.pdfhttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_D_2006_Salmorth_Karte 2-1.pdf http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_D_2006_Salmorth_Karte 2-2.pdf http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_D_2006_Salmorth_Karte 2-3.pdf http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/VO_D_2006_Salmorth_Karte 2-4.pdf Verwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: VO rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 1987, Inkraft: 2006, außerkraft: 2026 Amtsblatt / LP: Amtsblatt (2006-11-20) Amtsblatt alt (1987-03-26) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Das Naturschutzgebiet in der Stadt Kleve im Kreis Kleve hat eine Fläche von ca. 1.047 ha. Es erstreckt sich nördlich der Stadt Kleve zwischen dem Rhein im Norden und dem Griethausener und Kellener Altrhein im Süden. Im Westen grenzt das Gebiet an die Grenze der Niederlande. Weiterhin umfasst das Naturschutzgebiet die im Deichhinterland liegenden Flächen der Rindern?schen Kolke. im Juli 2010 an Geometrie der ULB angepasst LAGERegierungsbezirk: Düsseldorf Kreis: Kleve Gemeinde(n): Kleve öffentlicher Report generiert:20250117 domainobjectid: 4233720 Edate: 20171019 |