|
LINFOS-Kennung: GM-075 Schutzziel: Die Schutzausweisung erfolgt - zur Erhaltung und Entwicklung einer in einem aufgelassenen Steinbruch gelegenen Naturhoehle als Schwarm-, Uebergangs- und Winterquartier fuer Fledermaeuse, Amphibien und Insekten. Ein Teil des Naturschutzgebietes ist als Schutzgebiet DE-4910-301 nach den Bestimmungen der Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) Bestandteil des europaeischen kohaerenten Netzes von besonderen Schutzgebieten (Natura 2000). Das Naturschutzgebiet N 21 "Wallefelder Hoehle" beinhaltet Lebensraeume und Tierarten, die im Sinne des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 nach der Richtlinie 92/43/EWG zu schuetzen sind. Die Flaeche entspricht der Abgren- zung des Natura 2000 Gebietes Nr. DE-4910-301 "Wallefelder Hoehle" bzw. geht darueber hinaus. Vorrangiger Schutzzweck und Schutzziele fuer die Festsetzung mit der Nummer 2.1-21 gemaess Paragraph 48c LG und EU-Richtlinie 92/43/EWG: a) Schutzgegenstand aa) Fuer die Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG ausschlaggebende Lebensraeume und Arten gemaess Standarddatenbogen, die zu erhalten sind: - Nicht touristisch erschlossene Hoehlen (8310), - Teichfledermaus (Myotis dasycneme), - Grosses Mausohr (Myotis myotis), ab) Weitere bedeutende Arten: - Wasserfledermaus (Myotis daubentoni), - Braunes Langohr (Plecotus auritus), - Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus), - Fransenfledermaus (Myotis nattereri), - Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), b) Schutzziele fuer die unter aa) und ab) genannten Lebensraumtypen und Arten ba) Erhaltung der in einem kleinen aufgelassenen Steinbruch gelegenen Hoehle einschliesslich ihrer mikroklimatischen Verhaeltnisse und ihres Wasserhaushalts als herbstliches Schwarm-, Uebergangs- und Winterquartier fuer Fledermaeuse sowie als Lebensraum fuer troglophile Tierarten und als Winterquartier fuer Amphibien und Insekten (Schmetterlinge, Zweifluegler, u.a.) durch - Erhaltung der Ungestoertheit des Hoehleninneren durch Untersagung jeglicher Nutzung oder Erschliessung der Hoehle und des Steinbruchbereiches, insbesondere keine touristische oder Freizeit-Nutzung, - Zum Schutz der Hoehlenfauna Einzaeunung des Steinbruchs und ggf. Vergitterung des Hoehlen- eingangs durch ein Fledermausgitter mit Kontrollmoeglichkeit, - Beseitigung von Muell und Verunreinigungen, - Erhaltung der Zugaenglichkeit der Hoehle fuer die Fauna, - Erhaltung und Wiederherstellung der naturnahen Umgebung der Hoehle, - Vermeidung chemischer, physikalischer und sonstiger Belastungen und Beeintraechtigungen des Hoehleninneren durch Nutzungen bzw. andere Einwirkungen aus den darueber gelegenen oberirdischen Bereichen sowie dem angrenzenden Steinbruch. Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lp engelskirchen_karte.pdfhttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/_lp engelskirchen_text.pdf Verwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2005, Inkraft: 2005, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Engelskirchen (2005-12-19) LP Engelskirchen alt (2005-06-15)( Bem.: erneute Offenlage) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Dig. Abgrenzung vom Kreis uebernommen. (Dig. 11. 2025). Dig. Abgrenzung vom Kreis uebernommen. (Juli 2014). LAGERegierungsbezirk: Köln Kreis: Oberbergischer Kreis Gemeinde(n): Engelskirchen öffentlicher Report generiert:20260128 domainobjectid: 3029189 Edate: 20140714 |