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LINFOS-Kennung: GL-045 Schutzziel: Erhaltung und Entwicklung eines für das Bergische Land typischen, bewaldeten Bachabschnittes mit farn- und moosreichen, feuchten Felspartien sowie der gebietstypischen, ausgedehnten, vorwiegend alten Eichen- und Buchenwälder der Hänge und Hochfläche mit tief eingeschnittenen Seitensiefen und Quellbereichen. Erhaltung eines vielgestaltigen Lebensraums für gebietstypische Pflanzen und Tiere und als Vernetzungsbiotop zwischen Dhünntalober- und -unterlauf. Erhaltung und Entwicklung der Dhünntalaue mit naturnahem Flusslauf, Auenwaldresten, Feucht- und Nassgrünland sowie der vielgestaltigen felsigen und steilen Hangpartien mit Eichen- und Buchenwäldern als für die Bergische Hochfläche typisches Bachtalsystem mit Vorkommen gefährdeter Pflanzen- und Tierarten als hochwertiger Vernetzungsbiotop innerhalb der Dhünn-Verbundachse. Unterhalb der Talsperre prägen Erlen- und Eschen-Auwälder, Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder und Grünlandflächen in der Talaue zusammen mit den großflächigen Buchen- sowie Buchen-Eichen-Hangwäldern das Bild des Flusstales. Die Dhünn ist insgesamt naturnah ausgeprägt und weist Sohlen- und Uferstrukturen auf, die Lebensräume u. a. für die Groppe und das Flussneunauge bieten. Im Rahmen der landesweiten Biotopvernetzung stellt das Talsystem eine Kernfläche im Naturpark Bergisches Land dar und ist Teil des Dhünn-Eifgenbach-Korridors, der die Vernetzung zwischen den beiden Naturräumen Bergische Hochflächen und Bergische Heideterrassen herstellt. Erhaltung und Entwicklung eines Wiesentales der Linnefe mit Zuflüssen mit wertvollen Feuchtgrünländern und Auenwaldresten als Lebensräume vieler gebietstypischer Pflanzen und Tiere sowie des angrenzenden Hanglaubwaldes. Erhaltung des Bachabschnittes als Vernetzungsbiotop zwischen weiteren schutzwürdigen Bachabschnitten des Linnefebachtalsystems. Schutz, Pflege und Entwicklung eines naturnahen, alten, für die Bergische Hochfläche typischen Eichen-Buchenmischwaldes an einem stark geneigten Talhang als Lebensraum für gebietsspezifische Tiere und Pflanzen und als Vernetzungs- und Ergänzungsbiotop zwischen angrenzenden Bachtälern und der Feldflur sowie Schutz eines naturnahen Baches. Neben dem Eifgenbachtal eines der wertvollsten Talsysteme innerhalb der Dhünn-Verbundachse. Im Einzelnen werden folgende Schutzzwecke festgesetzt: • Sicherung der Funktion als Biotopverbundfläche von herausragender Bedeutung mit Verbindungsflächen und Verbindungselementen (§ 21 Abs. 1 u. Abs. 3 Ziff. 2; 3 BNatSchG); • Vernetzungsbiotop mit gebietstypischem, ausgedehntem alten Eichen-Buchenhangwald sowie als Vernetzungs- und Ergänzungsbiotop zwischen angrenzenden Bachtälern und der Feldflur (§ 21 Abs. 1 u. Abs. 3 Ziff. 2; 3 BNatSchG); • Erhaltung und Entwicklung des vielgliedrigen Landschaftsraumes in seiner besonderen Eigenart, Seltenheit und hervorragenden Schönheit (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung der Dhünntalaue mit naturnahem Flusslauf, Auenwaldresten, Feucht- und Nassgrünland sowie der vielgestaltigen felsigen und steilen Hangpartien mit Eichen- und Buchenwäldern als für die Bergische Hochfläche typisches Bachtalsystem mit Vorkommen gefährdeter Pflanzen- und Tierarten als hochwertiges Vernetzungsbiotop innerhalb der Dhünn-Verbundachse (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 u. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung der Auenwaldreste, Ufergehölze und Feucht- und Nassgrünlandbrachen sowie felsigen und steilen Hangpartien des für die Bergische Hochfläche typischen Bachtalsystems (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 u. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung des für das Bergische Land typischen, bewaldeten Talabschnittes mit farn- und moosreichen, feuchten Felspartien sowie der gebietstypischen, ausgedehnten, vorwiegend alten Eichen- und Buchenwälder der Hänge und Hochfläche mit tief eingeschnittenen Seitensiefen und Quellbereichen (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 u. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung des Bachtales mit einem reich strukturierten Biotopkomplex aus wertvollen Heckenstrukturen, Obstwiesen- und Feuchtbrachen sowie naturnahem Bachlauf sowie des vielgestaltigen Lebensraums für gebietstypische Pflanzen und Tiere und als Vernetzungsbiotop zwischen Dhünntalober- und -unterlauf (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 u. 3 BNatSchG); • Erhaltung und Entwicklung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wildlebender, charakteristischer und bemerkenswerter Tier- oder Pflanzenarten (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 BNatSchG); • Erhaltung und Sicherung der gemäß § 30 BNatSchG i.V. mit § 62 LG NRW geschützten Biotope: Quellbereiche, natürliche oder naturnahe, unverbaute Fließgewässerbereiche, Auwälder, natürliche Felsen, offene natürliche Block-, Schutt-, Geröllhalden sowie seggen- und binsenreiche Nasswiesen (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 BNatSchG); • Erhaltung eines ökologisch und geowissenschaftlich wertvollen, aufgelassenen Steinbruchs bei „Aue“ (§ 23 Abs. 1 Ziff. 2, 3 BNatSchG). Links auf externe Dokumentehttps://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpw_ak.pdfhttps://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpw_ek.pdf https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpw_fk.pdf https://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lpw_text.pdf Verwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 2000, Inkraft: 2016, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: LP Eifgenbachtal alt (2000-11-01)( Bem.: (TOEB)) LP Eifgenbachtal alt (2004-06-04) LP Wermelskirchen (2016-12-19) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Dig. Abgrenzung vom Kreis uebernommen. LAGERegierungsbezirk: Köln Kreis: Rheinisch-Bergischer Kreis Gemeinde(n): Wermelskirchen, Odenthal öffentlicher Report generiert:20250607 domainobjectid: 2922012 Edate: 20140304 |