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LINFOS-Kennung: BOR-036 Schutzziel: Schutzzweck Das Naturschutzgebiet wird ausgewiesen: 1. zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten landschaftsraumtypischer, seltener und zum Teil stark gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter wild lebender Tier- und Pflanzenarten insbesondere von Wald-, Wiesen- und Offenlandvögeln, Reptilien, Amphibien und Wirbellosen sowie von seltenen, zum Teil stark gefährdeten Pflanzen und Pflanzengesellschaften des Waldes, der Moore und Heiden, des extensiv genutzten Grünlandes, der Magerrasen und Stillgewässer; 2. zur Erhaltung und Förderung einer großräumigen, alten und halboffenen Heide- und Moorlandschaft des Sand-Münsterlandes mit naturnahen Hochmoorrelikten, ausgedehnten Zwergstrauchheiden sowie zahlreichen eutrophen und dystrophen Stillgewässern mit ihren natürlichen Verlandungsgesellschaften und zur Erhaltung und Förderung des extensiv genutzten Grünlandes; 3. zur Erhaltung und Förderung eines naturraumtypischen Biotoptypen-Mosaiks, das auf extensive Nutzung, einen stabilen Wasserhaushalt und nährstoffarme Verhältnisse angewiesen ist; 4. zur Erhaltung und Wiederherstellung von extensiv genutzten Mager- und Feuchtgrünlandflächen mit ihrer typischen Fauna und Flora und in ihren verschiedenen typischen Variationsbreiten; 5. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gründen sowie wegen der biogeographischen Bedeutung des Gebietes; 6. wegen der Unersetzbarkeit, Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schönheit des Gebietes; 7. zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schädlicher Einwirkungen und negativer Veränderungen ökologischer Zusammenhänge auf die Wald-, Moor- und Heidekomplexe mit ihren Stillgewässern; 8. als Bestandteil einer landes- und europaweit bedeutsamen Biotopverbundachse der Moore und Feuchtwiesen im südlichen Münsterland mit ausgedehnten Moor- und Heideflächen, die als bedeutsame Trittsteine für extrem anspruchsvolle Tier- und Pflanzenarten der Moore und extensiv genutzten Offenlandbereiche dienen; 9. zur Bewahrung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume und wild lebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Artikel 4 Abs. 4 i. V. m. Artikel 2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende natürliche Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie als maßgebliche Bestandteile des Gebietes i. S. des § 48 d Abs. 4 LG NW: • Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150) • Dystrophe Seen (3160) • Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide (4010) • Trockene Heidegebiete (4030) • Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore (7120) • Moorschlenken-Pioniergesellschaften (7150) • Hainsimsen-Buchenwald (9110) • Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen (9190) • Moorwälder (91D0). Außerdem handelt es sich um Lebensräume für folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten gem. Art. 4 der Vogelschutzrichtlinie als maßgebliche Bestandteile des Gebietes i. S. des § 48 d Abs. 4 LG NW: Vogelarten, die im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgeführt sind: • Eisvogel (Alcedo atthis) • Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) • weitere gefährdete Vogelart ( ) • Neuntöter (Lanius collurio) • Heidelerche (Lullula arborea) • Blaukehlchen (Luscinia arborea) • Fischadler (Pandion haliaetus) • Wespenbussard (Pernis apivorus) • Tüpfelsumpfhuhn (Porzana porzana) Regelmäßig vorkommende Zugvogelarten der Vogelschutzrichtlinie, die nicht im Anhang I aufgeführt sind: • Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) • Löffelente (Anas clypeata) • Krickente (Anas crecca) • Wiesenpieper (Anthus pratensis) • Tafelente (Aythya ferina) • Bekassine (Gallinago gallinago) • Pirol (Oriolus oriolus) • Zwergtaucher (Podiceps ruficollis) • Wasserralle (Rallus aquaticus) • Schwarzkehlchen (Saxicola torquata) 10. Das Gebiet hat darüber hinaus im Gebietsnetz NATURA 2000 insbesondere Bedeutung für folgende Vogelart, die im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgeführt ist: • weitere gefährdete Vogelart ( ) sowie für die folgende regelmäßig vorkommende Zugvogelart der Vogelschutzrichtlinie, die nicht im Anhang I aufgeführt ist: • Wiesenpieper (Anthus pratensis) Links auf externe Dokumentehttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lp_reker_berge_text.pdfhttp://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lp_reker_berge_fkarte_2.pdf http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lp_reker_berge_fkarte_1.pdf http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/lp_reker_berge_ekarte.pdf Verwaltungstechnische AngabenSchutzstatus:NSG, bestehend Verfahrensstand: LP rechtskraeftig Gültigkeit: Inkraft seit: 1962, Inkraft: 2008, außerkraft: 9999 Amtsblatt / LP: Amtsblatt alt (1962-10-13) LP Rekener Berge (2008-07-16)( Bem.: 3.Aenderung) LP Rekener Berge alt (1989-01-30) LP Rekener Berge alt (2006-09-21)( Bem.: LP Offenlage) Digitalisiermaßstab: Maßstab 1:5.000 Allgemeine Bemerkungen: Dig.Abgrenzung vom Kreis Borken uebernommen. (Dig. Juni 2010). mit 3.Änderung LP ist das NSG Huelstener Wacholderheide in das neue NSG übergegangen, alte Abgrenzung siehe Altkataster. LAGERegierungsbezirk: Münster Kreis: Borken Gemeinde(n): Reken öffentlicher Report generiert:20250327 domainobjectid: 4982357 Edate: 20230815 |